AachenMünchener | lebensversicherung

November 20, 2008 7:07 am

AachenMünchener ist der Sammelbegriff für eine deutsche Versicherungsgruppe im Besitz der AMB Generali Holding AG. Sie besteht aus den einheitlich geleiteten Aktiengesellschaften AachenMünchener Lebensversicherung AG und AachenMünchener Versicherung AG. Die AachenMünchener Lebensversicherung AG ist der zweitgrößte deutsche Lebensversicherer.

Kennzahlen 2004: (in Millionen Euro):

AachenMünchener Lebensversicherung AG AachenMünchener Versicherung AG
Gebuchte Bruttobeiträge 3.234,2 1.162,8
Versicherungsbestand 114.634,0
Aufwendungen für Versicherungsfälle 1.816,4 627,2
Eigenkapital 205,8 225,2

Mit dem Medienpreis der AachenMünchener, der im Jahr 2004 mit 25.000 EUR dotiert ist, werden journalistische Beiträge anerkannt, die sich „analytisch, konstruktiv-kritisch“ mit der Lebens- oder Sachversicherung befassen.

  • 1868 wurde die Deutsche Lebens-, Pensions- und Rentenversicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit in Potsdam als Vorläufer der AachenMünchener Lebensversicherung AG gegründet. 1924 schloss sie sich an die AachenMünchener Versicherungsgruppe an.
  • 1923 Gründung der Aachen-Potsdamer Lebensversicherungs-AG, Aachen und Potsdam, woraus 1924 die Aachener und Münchener Lebensversicherung AG entstand.
  • 1929 entstand die Aachener und Münchener Versicherungsgruppe durch den Erwerb von mehreren Beteiligungen. Im gleichen Jahr wurde die Katholische Volkshilfe, gemeinnützige Versicherungs-AG, die spätere Volkshilfe AG, in Berlin gegründet. 1938 übernahm eine Gesellschaft der Gruppe 74 Prozent des Aktienkapitals.
  • 1945 verlor die Gruppe das Auslandsgeschäft und musste ihre Tätigkeiten auf die Westzonen Deutschlands beschränken.
  • 1970 Bildung des Aachener und Münchener Versicherungskonzerns
  • 1971 Übernahme der Krankenversicherung Central
  • 1971 Beteiligung an der Badenia Bausparkasse
  • 1972 Der deutsche Versicherungsbestand der Cosmos Allgemeine Versicherungs-AG wird übernommen.
  • 1979 Geburtsstunde der Aachener und Münchener Gruppe. Die bisherige Aachener und Münchener Versicherung AG wird in die AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG umbenannt.
  • 1998 Assicurazioni Generali S.p.A, eine der großen weltweit tätigen Versicherungsgruppen, erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung von gut 65% an der AMB.
  • 1999 Beide Gesellschaften, die Aachener und Münchener Lebensversicherung AG und die Aachener und Münchener Versicherung AG erhalten einen gemeinsamen Vorstand.
  • 2000 175-Jahr-Feier der Aachener und Münchener Versicherung
  • 2005 Die Aachener und Münchener Lebensversicherung AG und die Aachener und Münchener Versicherung AG treten unter dem neuen Namen AachenMünchener auf. Rechtlich firmieren die Unternehmen unter AachenMünchener Lebensversicherung AG und AachenMünchener Versicherung AG.
  • 2006 Die AachenMünchener Versicherungsgesellschaft überträgt die Vertriebsorganisation komplett auf die Deutsche Vermögensberatung (DVAG). Dazu wird eine Übergangsgesellschaft gegründet, die zum 1. Januar 2008 zur DVAG übergehen wird. Der bisherige Vertrieb durch Mehrfachagenten und Makler wird auf andere Unternehmen der AMB-Generali-Gruppe aufgeteilt.
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Wüstenrot Bausparkasse | lebensversicherung

November 20, 2008 2:50 am

Die Wüstenrot Bausparkasse wurde in Wüstenrot gegründet und gehört heute zur Wüstenrot & Württembergische AG.
Sie gilt offiziell als älteste Bausparkasse in Deutschland.

  • 1924 wurde Kropp Schriftleiter der Hauszeitschrift Mein Eigenheim und Geschäftsführer der GdF.
  • 1925 gab Kropp die Geschäftsführung ab und übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates.
  • 1926 hatte sich die Belegschaft, die ursprünglich aus sechs Mitarbeitern bestand, auf etwa 300 Mitarbeiter verfünfzigfacht.
  • 1930 wurde der Sitz des Unternehmens gegen den Willen Kropps von Wüstenrot nach Ludwigsburg verlegt. Daraufhin trat Georg Kropp von allen Ämtern zurück.
  • 1949 wurde die Hausbau Wüstenrot gegründet.
  • 1968 gründete der Konzern die Wüstenrot Bank, der heutigen Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank.
  • 1969 wurde die Wüstenrot Lebensversicherung gegründet, die 2000 in die Württembergische Lebensversicherung integriert wurde.
  • 1994 gründete man die Wüstenrot Hypothekenbank, die 2005 mit der Wüstenrot Bank fusioniert hat.
  • 1999 schlossen sich Wüstenrot und die Württembergische zur Wüstenrot&Württembergische AG zusammen.
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Dynamik (Versicherung) | lebensversicherung

November 20, 2008 2:47 am

Im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag bezeichnet Dynamik die regelmäßige - meist jährliche - Erhöhung der Beiträge und Leistungen einer Versicherung. Im Unterschied zu einer im Verlauf eines bestehenden Vertrages frei vereinbarten Erhöhung liegt die Besonderheit der Dynamik neben dem Automatismus darin, dass keine neue Risikoprüfung erfolgt (z. B. keine Gesundheitsprüfung in der Lebensversicherung). Abhängig von der Versicherungsart (z. B. Sach- oder Personenversicherung) wird Dynamik in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten. Als Unterscheidungskriterium wird verwendet:

  • Dynamikart: Beitrags- oder Leistungsdynamik

    • Bei der Leistungsdynamik wird die Erhöhung ausgehend von der versicherten Leistung (z. B. Versicherungssumme) berechnet. Bei einer 5%-igen Dynamik wird beispielsweise die Versicherungssumme einer Lebensversicherung von 100.000 Euro auf 105.000 Euro erhöht. Die damit verbundene vertragliche Erhöhung des Beitrags muss dabei nicht zwingend ebenfalls 5 % betragen.
    • Bei der Beitragsdynamik wird der Beitrag um beispielsweise 5 % von 100 Euro monatlich auf 105 Euro monatlich erhöht. Die sich vertraglich damit ergebende Erhöhung der versicherten Leistung muss dann ebenfalls nicht zwingend 5 % betragen.
  • Dynamikumfang: Voll- oder Teildynamik

    • Bei der Volldynamik werden alle Bausteine (Haupt- und Zusatzversicherungen) des Versicherungsvertrags erhöht.
    • Bei der Teildynamik werden nur einzelne Bausteine erhöht, beispielsweise nur die Hauptversicherung bzw. Teilleistungen, z.B. nur die Leistung im Erlebensfall, nicht aber die Leistung im Todesfall.
  • Erhöhungsmaßstab: Der Erhöhungsmaßstab kann der Höhe nach festgelegt sein, z. B. 5 % jährlich oder an eine andere, eindeutig nachprüfbare Größe gekoppelt sein (z. B. an die Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung, Jahreseinkommen der versicherten Person, Baupreisindex etc.)

Generell sind Versicherer und Versicherungsnehmer in der vertraglichen Gestaltung der Dynamik frei (Vertragsfreiheit), so dass sich in der Praxis sehr unterschiedliche Spielarten finden. Bei den meisten Versicherungen akzeptiert der Versicherer auch nachträglich noch den Einschluss einer Dynamik in einen bestehenden Versicherungsvertrag (sofern der Versicherer auch bei Abschluss für diesen Vertrag eine Dynamik angeboten hat). Allerdings kommt es bei einem nachträglichen Einschluss in der Regel zu einer erneuten Risikoprüfung.

Dynamische Anpassung verschieben: Der Versicherungsnehmer kann dynamische Erhöhungen aussetzen, um dadurch einen weiteren Beitragsanstieg zu vermeiden. Doch ist dies bei vielen Vertragskonstruktionen nur zweimal in Folge zulässig, da sonst die dynamische Erhöhung dauerhaft eingestellt wird.

Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen im steuerlichen Umfeld von Lebensversicherungen durch das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG), stellt die dynamische Erhöhung von vor 2005 abgeschlossenen Verträgen eine wichtige Strategie zur langfristig steuerbegünstigten Vorsorge dar.

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Öffentliche Versicherung Braunschweig | lebensversicherung

November 20, 2008 1:23 am

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig ist eine Versicherung mit Sitz in Braunschweig und 1754 von Karl I. (Braunschweig) als Landesbrandversicherungsanstalt gegründet worden. Das Geschäftsgebiet umfasst das alte Herzogtum Braunschweig bestehend aus den Regionen Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel, Helmstedt, Vorsfelde, Bad Harzburg, Holzminden und der Exklave Thedinghausen.

Betrieben wird das Erstversicherungsgeschäft für die Versicherungszweige Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Unfallversicherung, Kraftfahrtversicherung, Lebensversicherung, Geschäftsversicherung, Sachversicherung, Haftpflichtversicherung. Die übrigen Versicherungszweige werden über Kooperationspartner verkauft. Auch ist die Öffentliche Versicherung Braunschweig für die Auszahlung der sogenannten GlücksRente der GlücksSpirale (7. Klasse der Nummernlotterie) in Höhe von lebenslang mindestens 7.500 € monatlich zuständig, wofür sie 2.100.000 € als Einmalzahlung erhält.

Die Öffentliche hat als Träger die NORD/LB, Sparkassenverband Niedersachsen und das Bundesland Niedersachsen.

Die Braunschweig-IT GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Öffentliche Versicherung Braunschweig und hat ihren Sitz in Braunschweig. Ziel des Unternehmens ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen für die Öffentiche Versicherung Braunschweig.

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Japan Post | lebensversicherung

November 19, 2008 5:03 pm

Japan Post (jap. 日本郵政公社 Nippon Yūsei Kōsha) ist ein japanisches öffentliches Unternehmen, das das Monopol in der Briefbeförderung besitzt und außerdem einen großen Marktanteil in der Paketbeförderung, bei Bankdienstleistungen und Versicherungen besitzt.

Das Unternehmen wurde am 2. April 2003 aus dem Postministerium (jap. 郵政省 yūseishō), einer Abteilung der japanischen Regierung gegründet. Die Gründung war ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Reformpläne des damaligen Premierministers Junichiro Koizumi. Der momentane (2005) Präsident des Unternehmens ist Masaharu Ikuta, ehemals Vorsitzender der Mitsui O.S.K. Lines Ltd. Die japanische Post hat über 400.000 Angestellte und betreibt rund 24.700 Postämter. Sie ist der größte Arbeitgeber Japans und beschäftigt ein Drittel aller öffentlichen Angestellten. Auf Konten der Postbank halten japanische Haushalte Sparguthaben in Höhe von 224 Billionen Yen (ca. 1,7 Billionen Euro) und weitere 126 Billionen Yen (ca. 950 Mrd. Euro) in Form von Lebensversicherungen.

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Gerling | lebensversicherung

November 19, 2008 4:38 pm

Die Gerling-Versicherungsgruppe ist ein international operierender Versicherungskonzern mit Hauptsitz in Köln. Seit Mai 2006 gehört Gerling zur Finanzholding Talanx.

Unter dem Dach der Gerling Beteiligungs-GmbH, vereint die Gerling-Gruppe den Sachversicherer Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG und den Lebensversicherer Gerling-Konzern Lebensversicherungs-AG, denen weitere Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zugeordnet sind.

Sprecher der Geschäftsführung der Gerling Beteilligungs-GmbH ist Herbert Haas.

Die Gerling Versicherungsgruppe beschäftigt weltweit in über zwanzig Ländern ca. 6.400 Mitarbeiter (Stand: April 2005). Die Prämieneinnahmen beliefen sich 2005 auf ca. 4,56 Mrd. Euro, der Gewinn betrug 158 Mio. Euro.

Geschichte

Am 4. Mai 1904 gründet Robert Gerling die Vermittlungsgesellschaft Bureau für Versicherungswesen Robert Gerling & Co. mbH – die Keimzelle der Gerling-Versicherungsgruppe - in Köln.

1918 wird die Gerling Sachversicherungsgruppe, die Gerling Allgemeine Versicherungs-AG (GKA) gegründet. 1922 wird die Gerling Lebensversicherungsgruppe gegründet.

Nach dem Tod von Robert Gerling 1935 übernimmt Walter Forstreuter die Leitung des Unternehmens. Weder Mitglieder der Familie Gerling noch Forstreuter sind Mitglieder der NSDAP. Dennoch profitiert Gerling, wie auch die Wettbewerber, von Aufträgen des Staates und der NSDAP. Nach Kriegsende erhält 1945 Hans Gerling, Sohn des Unternehmensgründers, von der amerikanischen Militärregierung die Zulassung als erstes deutsches Versicherungsunternehmen.

1973 schleust sich der Publizist Günter Wallraff Pförtner und Hausbote ein und berichtet über „anachronistische Arbeitsbedingungen, Kündigungswillkür, und Launen der vornehmen Vorgesetzten, denen die ‘kleinen Angestellten’ in dem patriarchalisch geführten Versicherungsunternehmen ausgeliefert waren“Ludwig, Johannes: Investigativer Journalismus. Recherchestrategien. Quellen. Informanten.. UVK, Konstanz 2002, ISBN 3-89669-348-4. S.176.

Beim Konkurs der Herstatt-Bank 1974 verliert Hans Gerling die Mehrheit an der Gerling-Gruppe und wechselt in den Aufsichtsrat. 1986 ist Hans Gerling wieder Mehrheitseigentümer.

1992 wird Rolf Gerling nach dem Tode seines Vaters Hans Gerling Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Nach hohen Verlusten durch die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 in New York sowie Schäden aus der amerikanischen Rückversicherungstochter wird 2003 die Gerling Rückversicherung und die Beteiligung an dem Kreditversicherer Gerling NCM verkauft. Rolf Gerling, der Enkel des Unternehmensgründers, hält 94 % der Gerling-Gruppe, Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Theye 6 %.

2005 ist Gerling Hauptsponsor des Fußball-Bundesligavereins 1. FC Köln. Im gleichen Jahr verkauft Gerling seine IT-Infrastruktur an die Siemens Business Services (SBS AG), die heutige Siemens IT Solutions and Services (SIS). Diese gründet zu diesem Zweck des Outsourcing eine eigene Tochter: Die SBI-IS (Services for Business IT - Insurance Services).

2005 verkündet der Talanx-Versicherungskonzern die Absicht, die operativen Gesellschaften der Gerling-Gruppe zu übernehmen, wie am 8. November 2005 offiziell bekanntgegeben wurde. Die Vertragsunterzeichnung ist für Ende November vorgesehen. Anschließend müssen verschiedene Aufsichtsbehörden ihre Zustimmung geben, damit die geplante Übernahme rechtskräftig werden kann. Als Kaufpreis werden rund 1,4 Mrd. € genannt.Felix Harbart: HDI-Versicherung baut neue Konzernzentrale, Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 2007.

Am 25. April 2006 gaben Talanx und Gerling bekannt, dass alle Zustimmungen zur Übernahme durch die Talanx gegeben sind und das sogenannte Closing zum Ende des Monats April erfolgt, die Übernahme damit also abgeschlossen ist. Damit endet die Familiengeschichte des Unternehmens Gerling. Der Name Gerling soll allerdings bestehen bleiben.

Björn Jansli legt zum 1. Mai 2006 seine Ämter nieder. Neuer Sprecher der Geschäftsführung ist Herbert Haas. Ab November 2006 tritt die bislang auf „Gerling Investment GmbH“ lautende Anlagegesellschaft unter AmpegaGerling Investment auf. Ebenfalls wird die Gerling Lebensversicherungs AG (GKL) in HDI-GERLING Lebensversicherung umbenannt.

Künftig wird der Bereich Lebensversicherung mit Sitz in Köln und der Bereich Sach- und Rechtsschutzversicherung mit Sitz in Hannover betrieben werden. Die Gerling-Gebäude im Kölner Gereonsviertel sind durch den neuen Eigentümer Talanx verkauft worden. Neue Räumlichkeiten für den Bereich Lebensversicherungen sollen im Neubau der Büroflächen auf dem Messegelände Köln-Deutz bezogen werden. Im Rahmen der bundesweiten Neustrukturierung wird offiziell von einem Stellenabbau von bis zu 1.800 Mitarbeitern gesprochen.

Geschäftsfelder

Die Gerling Versicherungsgruppe gehört nach Unternehmensangaben zu den Marktführern der Industrieversicherer in Europa und zu den führenden Anbietern von betrieblicher Altersvorsorge in Deutschland.
Zu den Geschäftsfeldern zählen Versicherungen und Finanzdienstleistungen für große Wirtschaftunternehmen, kleine- und mittelständische Firmen als auch Freiberufler und Privatpersonen. Weitere Dienstleistungen sind Risikoanalyse- und Beratung sowie Asset Management.

Quellen

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LV | lebensversicherung

November 19, 2008 4:35 pm

LV steht für:

  • Albanian Airlines, als IATA-Code
  • Lagerverwaltung
  • Landesverband
  • Landesverfassung
  • Landesvermessungsamt
  • Landesvertretung
  • Lebensversicherung
  • Leistungsverzeichnis
  • Lettland, Kfz-Kennzeichen und Ländercode nach ISO 3166
  • Lichtverschmutzung
  • Lippeverband
  • Louis Vuitton
  • Low Voltage (englisch für „niedrige Spannung“), beispielsweise in LV-Prozessor
  • Vahrenwald-List, ein Stadtbezirk in Hannover

lv ist:

  • lettische Sprache, nach ISO 639-1
  • Lettland, als Top-Level-Domain
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Provinzial Rheinland | lebensversicherung

November 19, 2008 11:28 am

Die Provinzial Rheinland ist eine deutsche Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Sie vereint folgende Einzelunternehmen:

  • Provinzial Rheinland Holding, Anstalt des öffentlichen Rechts
  • Provinzial Rheinland Versicherung AG
  • Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG
  • Sparkassen direkt Versicherung AG
  • City Service GmbH

Die Düsseldorfer Provinzial Versicherung gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe. Gegründet wurde sie als Provinzial Feuer-Societät am 5. Januar 1836. Ihre Wurzeln reichen aber bis 1722 zurück. Zunächst in Koblenz beheimatet, dem Sitz des Oberpräsidenten der Rheinprovinz, wurde die Zentrale der Versicherung 1875 nach Düsseldorf verlegt. Anfang der 1990er Jahre entstand im Düsseldorfer Süden eine neue Konzernzentrale, die 1995 bezogen wurde. Die Provinzial ist als Regionalanbieter in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Trier und Koblenz tätig.

Hier versichert die Provinzial Privatkunden in den Bereichen Auto-, Haftpflicht-, Hausrat- oder Wohngebäude-Versicherung. Zu den Kunden gehören auch Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen sowie Kommunen. Im Jahr 2004 waren bei der Provinzial Rheinland insgesamt 6,1 Mio. Versicherungsverträge abgeschlossen, davon im Bereich Schaden/Unfallversicherung 4,8 Mio. Stück, im Bereich Lebensversicherung 1,3 Mio. Stück. Daraus resultieren Gesamt-Bruttobeitragseinnahmen in Höhe von 2.155 Mio. €.

Die Provinzial Rheinland verfügt ca. 760 Geschäftsstellen mit ca. 2.500 Beschäftigten (Stand 2006).

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Karlsruher Versicherungen | lebensversicherung

November 19, 2008 11:18 am

Die Karlsruher Versicherungen sind ein 1835 gegründetes Karlsruher Versicherungsunternehmen, welches bis Ende 2005 unter anderem aus der Karlsruher Lebensversicherung AG, der Karlsruher Versicherung AG, der Karlsruher Beamten-Versicherung AG, der Karlsruher Rechtsschutzversicherung AG und der Karlsruher Rendite Immobilien GmbH bestand. Das Unternehmen war als Sponsor insbesondere im sportlichen Bereich tätig, wie zum Beispiel beim Karlsruher SC und der BG Karlsruhe.

Die Unternehmensgruppe wurde im Oktober 2005 von der Württembergischen Lebensversicherung gekauft und danach Zug um Zug in den W&W Konzern integriert. Dies bedeutete unter anderem die Verlagerung von rund 500 Arbeitsplätzen von Karlsruhe nach Stuttgart.

Im Zuge der Integration sind die Namen “Karlsruher Beamten-Versicherung” und “Karlsruher Rechtsschutzversicherung” bereits 2006 verschwunden - die Gesellschaften wurden auf die Karlsruher Versicherung AG verschmolzen. Diese ging anschließend in der Württembergischen Versicherung AG auf. Die frühere “Karlsruher Lebensversicherung AG” wurde auf die “Württembergische Lebensversicherung AG” verschmolzen.

Unter dem Traditionsnamen “Karlsruher Lebensversicherung AG” tritt jetzt die ehemalige “Karlsruher Hinterbliebenenkasse” auf, die ausschließlich Produkte der Württembergischen Lebensversicherung vertreibt.

Der Mitarbeiterbestand der neuen “Karlsruher Lebensversicherung AG” sank allein im Jahr 2006 um fast ein Viertel (Quelle: Geschäftsbericht 2006).

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Swiss Re | lebensversicherung

November 19, 2008 7:54 am

Die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (kurz Schweizer Rück) ist die weltweit grösste Rückversicherung mit Hauptsitz in Zürich. Das Unternehmen firmiert im Ausland unter der Bezeichnung Swiss Reinsurance Company, tritt jedoch weltweit unter der Marke Swiss Re am Markt auf. Die Aktien der Swiss Re werden an der Zürcher Börse (SWX Swiss Exchange) gehandelt.

Geschichte

Gegründet wurde Swiss Re im Jahr 1863 durch die Helvetia-Versicherungen, die Schweizerische Kreditanstalt und die Basler Handelsbank. In New York wurde 1910 die erste Auslandsniederlassung eröffnet.

Im November 2005 erwarb Swiss Re für schätzungsweise 6,8 Milliarden US-Dollar die GE Insurance Solutions und somit den Grossteil vom Versicherungsgeschäft des amerikanischen Mischkonzerns General Electric. Mit dem Kauf wurde Swiss Re zum weltweit grössten Rückversicherer. Der zweitgrösste Rückversicherer ist die Münchener Rück.

Konzernprofil

2004 erwirtschaftete Swiss Re ein Prämienvolumen von 29,4 Milliarden CHF und erzielte einen Gewinn von 2,5 Milliarden CHF. Das Eigenkapital beträgt 19,2 Milliarden CHF. Swiss Re bietet sogenannte Rückversicherungen an. Versicherungsgesellschaften können bei der Swiss Re einen Teil ihres Risikos versichern lassen. Das Unternehmen ist stark im Sachversicherungsgeschäft (mit einem Prämienvolumen von 17,4 Milliarden CHF) und im Lebensversicherungsgeschäft (mit einem Prämienvolumen von 10,2 Milliarden CHF).

Fussnoten

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